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Sparideen vom Keller bis zum Dach
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Von der Fassadendämmung bis zum Wäschewaschen - unsere ausgewählten Tipps zeigen, wie groß die Bandbreite der Möglichkeiten zum Energiesparen im eigenen Zuhause ist.
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Mit einer umfassenden energetischen Sanierung, guter Dämmung und neuer Heizung lässt sich fast jeder Altbau in ein modernes Effizienzhaus verwandeln. Aber auch kleine Maßnahmen helfen, die Heiz- und Stromkosten zu senken und die Umwelt zu entlasten. Nachfolgend einige Tipps fürs ganze Haus.
1. Heizung checken
Damit die Heizanlage effektiv arbeitet, sollte man sie regelmäßig von einem Fachmann warten lassen. Empfehlenswert: ein hydraulischer Abgleich, der für die gleichmäßige Verteilung der Wärme sorgt. Viele Heinzungsinstallateure bieten einen standardisierten Heizungscheck an. Er gibt Auskunft über Optimierungsmöglichkeiten und sagt, ob ein Kesseltausch sinnvoll ist.
2. Heizung umrüsten
Eine Modernisierung der Heizung ist keine kleine Investition, aber fast immer eine sinnvolle. Das gilt auf jeden Fall, wenn der alte Gas- oder Ölkessel schon 20 Jahre oder mehr auf dem Buckel hat. Diese Geräte haben deutlich schlechtere Wirkungsgrade als moderne Brennwertheizungen, die den eingesetzten Brennstoff nahezu vollständig in nutzbare Heizwärme umsetzen. Mit einem Austausch des alten Kessels lässt sich daher rund ein Viertel der Heizkosten sparen. Wir die neue Heizung gleich mit einer Solaranlage kombiniert, beträgt die Ersparnis sogar bis zu 40 Prozent. Die Kosten für eine neue Brennwertheizung liegen etwa bei 7.000 bis 10.000 Euro.
3. Im Spargang waschen
Beim Wäschewaschen wird der größte Teil der Energie für das Erwärmen des Wassers benötigt. Kälter waschen spart also Energie und Geld. Ein Waschgang bei 30 Grad Celsius verbraucht 70 Prozent weniger Strom als bei 60 Grad Celsius - die Wäsche wird ebenso sauber.
4. Fenster austauschen
Im Altbau weisen meist die Fenster die schlechtesten Wärmedämmwerte auf. Am sinnvollsten ist der Austausch im Zuge der Fassadensanierung. Einsparpotenzial: bis zu 25 Prozent. Kosten je nach Rahmenmaterial und Wärmeschutz-Standard: 350 bis 1.000 Euro pro Quadratmeter.
5. Ausschalten
So einfach wie wirkungsvoll: Leuchten und Elektrogeräte, die gerade nicht benötigt werden, sollte man konsequent ausschalten. PC, TV-Geräte & Co. werden dabei am besten ganz vom Netz genommen, um Stand-by-Verluste zu vermeiden. Am bequemsten geht das mit einer schaltbaren Steckdosenleiste. Bewegungsmelder oder Schalter mit Zeitautomatik sorgen dafür, dass das Licht in wenig genutzten Räumen nicht unnötig brennt.
6. Temperatur regeln
Nachts braucht es im Wohnzimmer nicht so warm zu sein wie beim Abendessen, im Schlafzimmer darf es kühler sein als im Bad - mit programmierbaren Einzelthermostaten lässt sich die Temperatur in jedem Raum gezielt und bedarfsgerecht steuern. Das macht sich bei den Heizkosten spürbar bemerkbar.
7. Mit der Sonne heizen
Eine thermische Solaranlage ist eine ideale Ergänzung zur Heizung. Die von den Kollektoren eingefangene Sonnenwärme kann entweder nur das Trinkwasser erwärmen oder zusätzlich auch zur Raumheizung genutzt werden. Größere Anlagen zur Heizungsunterstützung kosten ab 10.000 Euro und können 20 bis 30 Prozent Heizkosten einsparen. Vom Bund gibt es attraktive Zuschüsse.
8. Solarstrom produzieren
Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Aus Energiesparern werden damit Energieproduzenten. Die gesetzlich garantierte Vergütung macht die Investition für private Hausbesitzer lukrativ - auch wenn sie weiter reduziert wird.
Berechnen Sie mit unserem Energiesparrechner, dass sich Energiesparen wirklich lohnt!