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Variabelverzinsliche Wertpapiere
(Floating Rate Notes / Floater)
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Floating Rate Notes (kurz "Floater") bieten keinen festen, sondern einen variablen Zinsertrag. Nach jeder Zinsperiode (zum Beispiel nach Ablauf von 3, 6 oder 12 Monaten) wird zum Zeitpunkt der Zinszahlung der Zinssatz für die neue Zinsperiode festgelegt.
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Dieser Zinssatz (Referenzzinssatz) orientiert sich meist an Geldmarktsätzen wie EURIBOR (European Interbank Offered Rate) oder LIBOR (London Interbank Offered Rate).
Die Geldmarktsätze EURIBOR und LIBOR sind die Zinssätze, zu denen Banken in Ländern der Europäischen Währungsunion bzw. in London bereit sind, Gelder bei anderen Banken kurzfristig anzulegen. Von dem Referenzzinssatz wird ein festgelegter Abzug/Aufschlag vorgenommen. Beispiel: "Es werden Zinsen in Höhe des
3-Monats-LIBORS abzüglich 0,25 Prozentpunkte gezahlt."
Wegen der Zinsanpassung in den festgelegten Zeitintervallen kommt es bei einem Floater generell nur zu überschaubaren Kursschwankungen. Das bedeutet grundsätzlich, dass sowohl Kursgewinne als Kursverluste nur in sehr geringem Maße auftreten.
Trotz der variablen Verzinsung ist der Floater ein festverzinsliches Wertpapier. Denn es besteht ein ergebnisunabhängiger Zinsanspruch. Dass der Zinssatz in der Höhe wechseln kann, ändert nichts an dem grundsätzlichen Zinsanspruch beim Floater.
Auf dem Finanzmarkt werden verschiedene variabel verzinste Wertpapier-Angebote als Floater angeboten. Die klassischen "normalen" Floating Rate Notes teilen sich auf in Geldmarktfloater (Verzinsung ist an einen Geldmarktzinssatz gebunden) und Kapitalmarktfloater (Verzinsung richtet sich nach dem Kapitalmarktzinssatz).
Daneben haben sich noch Mischformen der Floating Rate Notes entwickelt. Beispiel: Cap-Floater begrenzen den Zinssatz nach oben und Floor-Floater nach unten. Bei Reverse Floating Rate Notes (Reverse Floater) wird der Zinssatz mit umgekehrtem Effekt angepasst. Der Anleger profitiert bei einem sinkendem Zinssniveau. Sinken die Zinsen am Kapitalmarkt, sinkt der Referenzzinssatz (z. B. LIBOR) und der Reverse Floater bringt mehr Zinsertrag.
Fazit:
Floater bringen - je nach Zinsintervall - regelmäßige Zinserträge. Mit Floatern nimmt man an der steigenden Entwicklung des Zinsniveaus teil, um zukünftig in einer Hochzinsphase aus Wertpapiere mit festem Zinssatz zu wechseln.