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Vier extreme Reiseziele
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Strandurlaub war gestern - viele Reisende zieht es an extreme Orte. Wir stellen Ihnen vier außergewöhnliche Urlaube vor.
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Schweigen im Kloster - Thailand
Eine absolute Auszeit vom hektischen Alltag bietet ausgelaugten Managern und echten Workaholics der Urlaub im asiatischen Schweigekloster. Die Besucher der buddhistischen Klöster erhoffen sich von ihrem Aufenthalt seelische Reinigung und Selbsterfahrung - wochenlanges Schweigen, karge Kost und regelmäßige Meditationseinheiten inbegriffen.
Schönheitstourismus
Dumping-Preise, Palmen und Meer. Diese Kombination lockt viele Schönheitshungrige ins Ausland. Brustvergrößerung in Spanien, Fettabsaugung in der Türkei oder Gesichtsstraffung in Südafrika - die Möglichkeiten sind scheinbar grenzenlos. Anbieter buhlen mit Rundum-Sorglos-Paketen um die Gunst potentieller Patienten. Die Unterbringung in einem luxuriösen Hotel ist dabei selbstvertändlich. Mögliche Gesundheitsrisiken geraten bei so viel Urlaubsfeeling in den Hintergrund. Das bei der Operation gesparte Geld wird lieber in die angehängte Urlaubsreise investiert.
Katastrophentourismus - Ukraine
Im Jahr 2011 wurde der Bereich um das wohl bekannteste Kernkraftwerk der Welt für den Tourismus freigegeben. Seitdem pilgern sensationslustige Urlauber aus aller Welt in die Geisterstadt Prypjat. Sie liegt unmittelbar neben Tschernobyl. Beliebtes Fotomotiv ist Reaktor Vier. Er explodierte am 26.04.1986. Besonderer Nervenkitzel: Auch über 25 Jahre nach dem verheerenden Unfall lässt sich erhöhte Radioaktivität messen. Dieses Jahr soll die Kasse besonders klingeln: Durch die Fußball Europameisterschaft 2012 erhoffen sich Veranstalter der Tagesausflüge ein sattes Plus an Extrem-Touristen.
Wandern in der Krisenregion - Afghanistan
Immer beliebter werden Wandertouren durch Krisenregionen wie Afghanistan. Die Urlauber erwartet dort zwar unberührte Natur und ursprüngliche Kulturen, die Trekkingtour durch das vom Krieg gezeichnete Land birgt allerdings zahlreiche Gefahren. Im August 2011 wurden am Hindukusch so zwei Wanderer verschleppt. Die beiden Männer arbeiteten als Entwicklungshelfer in der Region.