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Altersvorsorge bei Frauen
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Da die Gehälter von Frauen auch heutzutage meist noch niedriger als die Gehälter von Männern sind, bekommen Frauen im Schnitt auch weniger Rente. Daher ist bei Frauen eine zusätzliche private Altersvorsorge besonders wichtig!
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Die Erwerbsbiographien von Frauen sind oft kurz, zeigen Auszeiten und Familienphasen. Im Vergleich zu Männern haben Frauen große Versorgungslücken zu schließen.
Das Karriereportal "Monster" ermittelte Gehaltsunterschiede von bis zu 25 % zwischen Frauen und Männern. Da Frauen im Schnitt vier Jahre älter als Männer werden, haben sie somit auch eine längere Rentenzeit.
Versicherer sprechen hierbei vom "Langlebigkeitsrisiko". Frauen verlassen sich bei der Altersvorsorge sehr oft auf ihren Partner, oder den Staat. Obwohl sich die meisten Frauen über ihre Versorgungslücke im klaren sind, sorgen lediglich ca. 30 % zusätzlich fürs Alter vor.
Die aus einer Ehegemeinschaft hervorgehende Witwe erhält noch eine Witwenrente. Hinterbliebene Partnerinnen aus einer eheähnlichen Gemeinschaft haben jedoch keinen Anspruch auf Witwenrente, und müssen daher selbst vorsorgen.
Scheitert eine Ehe, was heutzutage bei fast jeder zweiten der Fall ist, so ist die Versorgungslücke der Frau, obwohl sie von den Rentenanwartschaften ihres Ex-Ehemanns profitiert, besonders gravierend.
Familien sollten in jedem Fall für die Partnerin eine eigenständige private Altersvorsorge abschliessen, damit diese später nicht sprichwörtlich im Regen steht!